Warum sind selbstgebackene Brötchen so schwer?

Teig kneten

Einleitung

Frische Brötchen vom Bäcker sind ein Genuss, den viele von uns kennen und lieben, besonders am gemütlichen Sonntagmorgen. Die Idee, den Gang zum Bäcker zu sparen und stattdessen selbst Hand anzulegen, klingt verlockend. Immerhin finden sich im Internet zahlreiche Rezepte und in den meisten Küchenschränken die notwendigen Zutaten wie Mehl und Hefe. Theoretisch sollte es also ein Leichtes sein, die Zutaten zu mischen, den Teig kurz gehen zu lassen und ihn dann in den Ofen zu schieben. Die Realität jedoch lehrt uns etwas anderes. Trotz vermeintlich einfacher Vorbereitung, stellt sich oft die Frage: „Warum sind selbstgebackene Brötchen so schwer?“ Es scheint, als bräuchte es mehr als nur Rezepte und Zutaten, um die perfekten Brötchen zu backen. Geduld, Übung und das Verständnis für den Teig sind essenziell, um dem Genuss von frisch gebackenen Brötchen aus dem eigenen Ofen näherzukommen. In diesem Blog tauchen wir tiefer in dieses Thema ein, teilen Tipps und Tricks und erklären, warum das Backen von Brötchen zu Hause eine Kunst für sich ist.

Warum sind selbstgemachte Brötchen so eine Herausforderung und was kann man tun, damit sie gut gelingen?

Das passende Mehl

Zunächst kommt es auf das richtige Mehl an. Für klassische Brötchen eignet sich am besten heller Weizen Typ 550. Mit anderen Mehlen werden die Ergebnisse oft enttäuschend.  Vollkornmehle beispielsweise machen die Brötchen etwas kompakter, geben aber mehr Geschmack. Also ruhig etwas Vollkornmehl beimischen.

Brötchen im Ofen

Genug Flüssigkeit

Die Menge der Flüssigkeit richtet sich nach dem Mehl. Faustregel für 500 Gramm Mehl sind etwa 300 Gramm Wasser, wobei die Quelle egal ist. Wichtig: Nicht zu wenig Flüssigkeit, sonst werden die Brötchen trocken und hart.

Hefe sorgt fürs Gehen

Sowohl Trocken- als auch Frischhefe eignen sich. Letztere lässt sich etwas einfacher dosieren. Aber Vorsicht mit der Menge, sonst drohen riesige Brotlaibe statt handlicher Brötchen! Wenn Sie Streuselkuchen richtig lagern wollen – so bleibt er länger frisch und lecker – lesen Sie bitte ausführlich darüber.

Zeit und Ruhe sind entscheidend  

Sind die Basiszutaten erstmal gemischt, beginnt der zeitaufwendige Teil. Zunächst per Hand oder mit Knethaken gut durchkneten. Dann Teigruhe für mindestens 30 Minuten, in denen die Hefe arbeiten kann. Danach nochmals intensiv kneten, dabei langsam beginnen und am Schluss schneller werden. Auch wenn der Teig schon früh geschmeidig aussieht – durchhalten! Nur durch die lange Bearbeitung kann er richtig durchmischt und fluffig werden.

warum sind selbstgebackene brötchen so schwer

Nach dem Kneten wieder Teigruhe, diesmal für mindestens eine Stunde. Bisher hat man also schon zwei Stunden investiert.

Jetzt kommt Geduld beim Reifen gefragt: Die geformten Brötchen bleiben über Nacht, also mindestens 12 Stunden, im Kühlschrank. Dadurch können sie ungestört Triebe bilden.

Am nächsten Tag ab in den Ofen, wobei die Temperatur langsam von 250 auf 210 Grad sinken sollte.  

Fazit

Beim selbst Backen kommt es also weniger auf exakte Mengenangaben an. Viel wichtiger ist es, durch häufige Ruhezeiten dem Teig die Chance zu geben, Triebe zu bilden und Volumen zu gewinnen. So erhält man auch zuhause mit etwas Geduld duftende Brötchen wie vom Bäcker!

Siehe Andere Backrezepte: Backen

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ZauberKoch_Zoe

Published: März 6, 2024

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